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VDE-Kongress zum Zukunftsthema Internet der Dinge

VDE-Kongress zum Zukunftsthema Internet der Dinge

07.03.2016
VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V., Frankfurt am Main

Die intelligente Vernetzung von Daten in allen Bereichen des täglichen Lebens schreitet unaufhaltsam voran: Das Internet der Dinge revolutioniert die Arbeitswelt genauso wie die zukünftige Energieversorgung oder den Gesundheitsbereich. Am 7. und 8. November ist das Zukunftsthema das Motto des VDE-Kongresses in Mannheim, zu dem der VDE 1500 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet. Hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben ihre Teilnahme bereits zugesagt: Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Siegfried Russwurm, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, und Hans-Georg Krabbe, Vorstandsvorsitzender der ABB AG. In einer Technologieausstellung präsentieren sich Unternehmen der Branche und bieten dem Fachpublikum Gelegenheit zum Networking. Mit einer eigenen Veranstaltung, dem e-studentday plus Karrieremesse, richtet sich der Kongress auch an Schüler, Studierende und Berufseinsteiger.


Unter der wissenschaftlichen Tagungsleitung von Prof. Dr. rer. nat. Christoph Kutter, Leiter der Fraunhofer-Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörper-Technologien EMFT und Mitglied im VDE-Präsidium, stehen fünf Anwendungsszenarien und vier Basistechnologien in Vortragsblöcken und einer Postersession im Mittelpunkt.


Anwendungsszenarien:


- Industrie 4.0 – Smart Factory/Smart Plant: Die Anwendung des Internet der Dinge wird zu einer neuen Verzahnung zwischen Designprozess, Beauftragung, Produktion und Logistik führen, etablierte Wertschöpfungsketten werden aufbrechen.


- Energie – Smart Energy: Verbraucher wollen Energie effizienter nutzen und zugleich den häuslichen Komfort erhöhen. All dies geht nur mit intelligenter bzw. smarter Technik. Dabei verschmelzen zunehmend die Energie- mit der Informations- und Kommunikationstechnik.


- Mobilität – Smart Mobility: Als Teil des Internet der Dinge werden Fahrzeuge nahtlos in Verkehrskonzepte wir Car Sharing eingebunden, intelligente Elektrofahrzeuge in das (lokale) Energiesystem. Das Connected Car warnt andere Verkehrsteilnehmer vor Gefahren, tauscht zur Verkehrssteuerung Daten mit der Infrastruktur aus und ermöglicht zunehmend autonome Fahrfunktionen.


- Gesundheit – Smart Health: Das Internet als Plattform der Vernetzung von Menschen, Informationen und Technik ermöglicht einen fließenden Übergang von komfortabler Gesundheitsunterstützung bis hin zu medizinischer oder pflegerischer Versorgung.


- Wohnen – Smart Home: Die intelligente Vernetzung von Häusern und Wohnungen ist eine branchenübergreifende Anwendung. Eine besondere Chance liegt in der Systemintegration durch Verknüpfung der verschiedenen Branchen.


Basistechnologien:


- Big Data Analytics: Die flächendeckende, intelligente Datenaufbereitung bietet weitreichende Chancen für Unternehmensmanagement, Massenindividualisierung von Diensten und die Entwicklung intelligenter Produkte.


- Security and Safety Technology: Mit der zunehmenden Vernetzung werden Systeme wie Industrieanlagen und kritische Infrastrukturen, etwa für die Strom- und Wasserversorgung, anfälliger für Manipulationen und Hackerangriffe. Die Session beschäftigt sich mit Herausforderungen und Lösungsansätzen beim Schutz kritischer Infrastrukturen.


- Connectivity and Communication Technology: Die vollständige kommunikationstechnische Vernetzung aller Elemente ist das Fundament des zukünftigen „Internet der Dinge“. Viele Applikationen stellen sehr hohe Anforderungen an Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Latenz. Die aktuelle Entwicklung der 5. Generation des Mobilfunks (“5G“) sowie innovativer Verfahren zur lokalen drahtlosen Vernetzung greift diese Fragestellungen auf.


- Sensor, Actuator and Controls Technology: Eine Voraussetzung des Internet der Dinge ist die Bereitstellung von miniaturisierten, multifunktionellen und autark operierenden Sensor-Aktor-Systemen, um die Daten zuverlässig aufzunehmen, schnell zu verarbeiten und sicher zu übertragen.


Der VDE-Kongress 2016 „Internet der Dinge“ richtet sich an Führungs- und Fachkräfte aus Bereichen wie Energie, IT, Industrie, Handwerk, Wohnungsbau, Mobilität und Gesundheit. Außerdem an Entwickler und Hersteller von intelligenten Geräten und Systemen sowie an Vertreter von Hochschulen und Forschungsinstituten.


Mehr Infos zum Kongress, der unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung steht, unter www.vde-kongress.de.


Über den VDE:


Der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik ist mit 36.000 Mitgliedern (davon 1.300 Unternehmen, 8.000 Studierende, 6.000 Young Professionals) und 1.200 Mitarbeitern einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach. Tätigkeitsschwerpunkte des Verbandes sind die Sicherheit in der Elektrotechnik, die Erarbeitung anerkannter Regeln der Technik als nationale und internationale Normen sowie die Prüfung und Zertifizierung von Geräten und Systemen. Das VDE-Zeichen, das 67 Prozent der Bundesbürger kennen, gilt als Synonym für höchste Sicherheitsstandards. Weitere Tätigkeitsschwerpunkte sind der Technikwissenstransfer, die Forschungs- und Nachwuchsförderung in den Schlüsseltechnologien Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik und ihrer Anwendungen. Die Technologiegebiete des VDE: Informationstechnik, Energietechnik, Medizintechnik, Mikroelektronik, Mikrotechnik sowie Automation. Mehr Infos zum VDE unter: www.vde.com.


VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V., Frankfurt am Main