07/08/2015

Feralpi Stahl, Riesa

Ausgezeichnetes Umweltmanagement

Für freiwilliges Engagement im Umweltschutz hat Feralpi Stahl erneut das höchste Gütesiegel der Europäischen Union erhalten. Eine viertägige Generalüberprüfung durch vier unabhängige Umweltgutachter, das sogenannte Audit, brachte dem Stahlunternehmen die erfolgreiche Emas-Revalidierung. Emas steht für Eco-Management and Audit-Scheme, zu Deutsch Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung. Es ist das weltweit anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement. Unternehmen werden mit diesem EU-Siegel ausgezeichnet, wenn sie die strengen Anforderungen der Emas-Verordnung erfüllen. Neben Feralpi Stahl ist in Deutschland nur ein weiterer Stahlhersteller nach Emas zertifiziert.


„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung und freuen uns, dass der Einsatz von Feralpi Stahl und all seiner Mitarbeiter diese internationale Würdigung erfährt“, so Werksdirektor Frank Jürgen Schaefer. Die Emas-Zertifizierung beinhaltet die Anforderungen der internationalen Norm für ein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001. Darüber hinaus werden zahlreiche Zusatzanforderungen an die Unternehmen gestellt. So muss etwa die Einhaltung aller Rechtsvorschriften strikt kontrolliert werden, es muss ein offener Dialog mit der Öffentlichkeit stattfinden, Unternehmens- sowie Umweltdaten müssen regelmäßig veröffentlicht werden. „Für uns sind diese Maßnahmen keine Verpflichtung, sondern eine Überzeugung. Deshalb veröffentlichen wir auch alle Messergebnisse, etwa zu Luftschadstoffen und Lärm, auf unserer Webseite“, sagt Schaefer.


Dass der Erfolg des freiwilligen Einsatzes von Feralpi Stahl für den Umweltschutz messbar ist, belegt die Umwelterklärung 2015, die heute erscheint und online einsehbar ist. Die Unternehmen von Feralpi Stahl (ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH, EDF Elbe-Drahtwerke Feralpi GmbH, Feralpi-Logistik GmbH, Feralpi Stahlhandel GmbH) berichten darin von ihrem Umwelt- und Energieprogramm und stellen den Gesamtstandort näher vor. Erstmals enthält diese Umwelterklärung außerdem einen Rückblick auf die drei Jahre seit der EMAS-Erstzertifizierung  2012. Bei Rohstoffverbrauch, Abfallmengen und Energieverbrauch sind signifikante Verbesserungen zu verzeichnen


In konkreten Zahlen: Seit 2012 konnte der spezifische Stromverbrauch für die gesamte ESF um 14 % reduziert werden. Der spezifische Einsatz von Rohstoffen sank 2014 im Vergleich zu 2008 um 15 %. Der spezifische Wasserverbrauch konnte durch konsequente Mehrfachnutzung um über 20 % von 1,03 m3/t Fertigprodukt in 2008 auf 0,81 m3/t Fertigprodukt im Jahr 2014 zurückgefahren werden. Das spezifische Abfallaufkommen der Feralpi Stahl in Riesa konnte seit 2008 um 16 % gesenkt werden.


Die aktuelle Umwelterklärung ist als Download verfügbar unter http://www.feralpi.de/de/presse/aktuelle-meldungen.html


Ansprechpartner für weitere Informationen: Dipl.-Ing. Frank Jürgen Schaefer, Prokurist / Werksdirektor, Tel. +49 (0) 3525 749-100, Mobil: +49 (0) 171 3622930, Mail: frank.schaefer@feralpi.de


Feralpi Stahl, Riesa