10.08.2015

Schuler AG, Göppingen

Kemmerich erfüllt die Anforderungen der Automobilindustrie

Immer kleinere Losgrößen und immer häufigere Produktwechsel: Vor dieser Herausforderung stehen heutzutage viele Zulieferbetriebe. Da die Modellvielfalt der Autos zunimmt, erhöht sich folglich die Vielfalt der benötigten Bauteile. Um einen Auftrag zu erhalten und damit einen Gewinn erwirtschaften zu können, ist nicht nur eine möglichst hohe Ausbringungsleistung gefragt, sondern auch eine möglichst breites Teilespektrum. Genau das ist dem Automobilzulieferer Kemmerich aus Attendorn mit seiner 1 600 t starken Schuler-Servopresse gelungen.


Es handelt sich um die bislang größte Servopresse im sauerländischen Attendorn, wo zahlreiche Zulieferbetriebe aus dem Bereich Umformtechnik ihren Sitz haben. Vor knapp einem Jahr ging die Maschine vom Typ TSD 4-1600 mit einem 6 m langen und 2,50 m breiten Pressentisch in Betrieb. Ebenfalls von Schuler stammen Bandanlage mit einer Präzisionsrichtmaschine und Drei-Achs-Transfer mit aktiver Schwingungsdämpfung.


Fundiertes technisches Wissen und kurze Entscheidungswege bildeten die Grundlage für das rasante Wachstum, das Kemmerich in den vergangenen Jahren hingelegt hat. Schon früh erkannte das Unternehmen die Möglichkeiten der ServoDirekt-Technologie und setzten sie als eine der ersten Firmen in der Branche ein. Heute stehen in den Produktionshallen der Gruppe in Deutschland und Tschechien bereits einige Schuler-Servopressen.


Auch das neu gegründete Werk in Auburn (Alabama) ist mit einer hoch automatisierten 630 t starken Schuler-Presse ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine der ersten Anlagen mit ServoDirekt-Technologie überhaupt in der nordamerikanischen Zulieferindustrie.


Schuler AG, Göppingen