19.05.2015

ots, Darmstadt

Mit der Stahlindustrie Richtung Zukunft gehen

Der Wettbewerbsdruck auf europäische Stahlerzeuger verschärft sich, weshalb der Präsident des Weltstahlverbandes Dr. Wolfgang Eder die deutschen Produzenten Anfang Februar aufforderte, sich der internationalen Konkurrenz mit konzentrierter Spitzentechnologie zu stellen. Für diese Herausforderung braucht die Stahlindustrie das Know-how von innovativen Zulieferern. Schenck Process hat sich die Anliegen der Hersteller zur Aufgabe gemacht.


Schenck Process, weltweit agierender Spezialist für Mess- und Verfahrenstechnik, schickt jedem Projekt in der Stahl erzeugenden Industrie eingehende Bedarfsanalysen voraus. Aus den Parametern Wirtschaftlichkeit, Qualität, Prozesssicherheit und Umweltverträglichkeit errechnen die Ingenieure maßgeschneiderte Lösungen. Auf der METEC 2015 stellt das Unternehmen sein Condition-Monitoring-System CONiQ für Siebmaschinen und Schwingrinnen vor. Dem Prinzip der vorausschauenden Instandhaltung verpflichtet, misst das Zustandsüberwachungssystem ständig Temperatur und Schwingungen von Maschine und Komponenten. Schäden werden so frühzeitig erkannt und gemeldet.


Gelingt es, beim Neubau oder Modernisieren von Brückenkranen Wägeeinrichtungen mit hoher Genauigkeit einzubauen, profitiert der Produzent in der Produktionssteuerung, Prozesssicherheit und Materialbilanzierung. Die Multiladle-Produktfamilie beinhaltet passgenaue Lösungen zur Wägung von flüssigem Roheisen oder Stahl: Von der Wägezelle über die Funkdatenübertragung bis hin zur standardisierten Datenübergabe an das Leitsystem. Werden beispielsweise die Wägeelektroniken Disobox Plus und Disomat Tersus kombiniert, können diese für bis zu zwei Hubwerke eines Krans Überlastsicherungen nach EN ISO 13849 realisieren.


In vielen Fällen lässt sich die vorhandene Wägemechanik unverändert weiterverwenden. Das Wägeterminal Disomat Tersus passt sich an aktuelle wie geplante Datenverarbeitungs- und Steuerungssysteme an. Es ist mit einem Lastkollektivspeicher ausgerüstet, der die Belastungshistorie regelmäßig aktualisiert.


Für die Verarbeitung kostbarer Rohstoffe steht die Spannwellen-Siebmaschine FlexaClass SFX. Feinkörnige und feuchte Schüttgüter können Siebbeläge verstopfen oder verkleben. FlexaClass macht sich das Spannwellenprinzip des Trampolins zunutze. Das hochbeschleunigte Schüttgut wird leicht absiebbar. Der Siebbelag reinigt sich durch die zusätzliche Dehnung von selbst.


Für schwierige oder bruchempfindliche Materialien liefert Schenck pneumatische Förder- und Injektionstechnik, die Temperaturen bis 450 °C Stand hält und Mengen bis zu 300 t/h über mehr als 2 km bewegen kann. Im Testcenter im englischen Doncaster werden die Materialflusslösungen für die Eisen- und Stahlindustrie sowie das Schüttguthandling an vier Prüfständen getestet.


Die vollautomatisierte Logistiksoftware LOGiQ komplettiert das Masseportfolio von Schenck Process der Industrie 4.0 entgegen. Die speziell für die Schütt- und Stückgutindustrie entwickelte Software vernetzt sämtliche Abläufe von der Bestellung bis zum Versand und passt sich flexibel an Kundenwünsche an. Das Unternehmen ist auf der METEC in Halle 5, Stand G22 zu finden.


ots, Darmstadt