ArcelorMittal errichtet einen Elektrolichtbogenofen in Dünkirchen
ArcelorMittal errichtet einen Elektrolichtbogenofen in Dünkirchen
ArcelorMittal will Produktion in Dünkirchen dekarbonisieren und beide dort befindlichen Hochöfen durch Elektrolichtbogenöfen Öfen ersetzen. Bild: ArcelorMittal
ArcelorMittal hat den Bau eines Elektrolichtbogenofens (EAF) an seinem Stahlwerk in Dünkirchen bestätigt. Die Investition in Höhe von 1,3 Milliarden Euro stelle einen wichtigen Schritt zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion von ArcelorMittal in Frankreich dar.
Die Inbetriebnahme des 2-Millionen-Tonnen-EAF ist für 2029 geplant. Er soll Stahl mit dreimal weniger CO₂-Ausstoß produzieren als ein Hochofen (0,6 Tonnen CO₂ pro Tonne Stahl im EAF, basierend auf einer Mischung aus Schrott, HBI/DRI und Roheisen). Die Höhe der Förderung wird 50 % der Investition in Höhe von 1,3 Milliarden Euro betragen. Die Hälfte der Investition soll durch einen Mechanismus finanziert werden, der Energiekonzerne verpflichtet, in energiesparende Vorhaben zu investieren. ArcelorMittal hatte bereits im Januar 2024 angekündigt, die Produktion in Dünkirchen erheblich zu dekarbonisieren und beide dort befindlichen Hochöfen durch Elektrolichtbogenöfen Öfen zu ersetzen. In seinem Werk in Mardyck in der Nähe von Dünkirchen nimmt ArcelorMittal in diesem Quartal zudem eine neue Produktionsanlage für Elektrostahl in Betrieb. Mit einer Investition von 500 Millionen Euro ist dieses neue Werk die größte Investition des Konzerns in Europa in den letzten 10 Jahren, ohne Berücksichtigung der Dekarbonisierung. ArcelorMittal erweitert damit sein Produktangebot in Europa, um die Elektrifizierung von Anwendungen im Industrie- und Automobilsektor zu unterstützen. Quelle: ArcelorMittal